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Philadelphia AC vs. FC Lokomotive Hörndlwald 4:0 (1:0)

Philadelphia AC vs. FC Lokomotive Hörndlwald 4:0 (1:0)

Aufstellung: Berger – Past, Mild, Rössler, Brabetz – Höllrigl, Elmani, Christ (46. Fischer) – Beurle, Jonke (46. Kinsky)


Im ersten Spiel der Rückrunde hatte es die Lok auswärts auf der Marswiese mit dem AC Philadelphia zu tun, die sich im Winter mit weiteren Spielern verstärkt hatte.

Das Spiel begann auf einem hohen Tempo. Die Heimmannschaft versuchte von Anfang an Druck aufzubauen und das Heft in die Hand zu nehmen. Durch ständiges Pressing in der gegnerischen Hälfte wollte sie die Lok gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Doch die Lok wusste sich zu wehren. Die Verteidigung, die von dem neuen Libero Alexander Past gut eingeteilt wurde, hielt allen Angriffen stand und ließ den Philadelphiern wenig Raum, um ihre Angriffe vorzubereiten. So entstand ein abwechslungsreicher Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft, ohne dass eine der beiden Mannschaften zu einem Torerfolg gelangen konnte. Zu dicht standen die Verteidigungsreihen beider Teams, die ein Durchkommen erschwerten. Philadelphia ließ sich jedoch weder von den nicht erfolgreich abgeschlossenen Angriffen noch von einigen Glanztaten Gerhard Bergers zermürben und spielte unbeirrt über die Flügel weiter. Dies sollte sich auch auszahlen. 8 Minuten vor dem Pausenpfiff gelang ihnen nach einer schönen Aktion das 1:0.

In der Pause wechselte Trainer Matthias Fischer. Hans-Georg Kinsky kam für Stefan Jonke, Matthias Fischer für Richard Christ. Die Lok versuchte nun ihrerseits den Druck zu erhöhen. Es folgte eine offensive Phase der Lok, in der einige Chancen herausgespielt wurden, die jedoch zu keinem Torerfolg geführt hatten. Selbst eine Cornerserie der Lok, als es hintereinander 6 bis 7 Eckbälle gab und einige gefährliche Situationen entstanden, konnte nicht den Ausgleich herbeiführen. Im Gegenzug konnten die Philadelphier den durch die Lok-Offensive offenen Hinterraum der Lok geschickt für Konter ausnützen. In der 53. Minute schoss denn auch der spielstarke Buratti nach einem blitzschnell durchgeführten Konter das 2:0. Die Lok war frustriert. Zahlreiche Angriffe in den ersten 8 Minuten blieben unbelohnt und die Philadelphier erzielten aus der ersten Aktion in der 2. Hälfte das 2:0. Von nun an spielte praktisch nur noch Philadelphia. Obwohl die Lok versuchte, dagegen zu halten, ging bei ihr nichts mehr. Die Spieler standen zu weit von ihren Gegenspielern entfernt und die Offensive vermochte es nicht mehr, koordinierte Angriffe zu organisieren. Die Philadelphier konterten geschickt weiter und erhöhten in der 73. Minute auf 3:0 und in der Schlussminute des Spiels auf 4:0.

Fazit:

Eine gute 1. Hälfte, in der die Lok durchaus ebenbürtig war. Eine sehr schlechte 2. Hälfte, in der die Lok läuferisch, taktisch und spielerisch unterlegen war. Die Enttäuschung über den nicht erfolgten Ausgleich und das durch die erste Chance in der zweiten Hälfte entstandene 2:0 hatte die Moral der Lok gebrochen.  

MoM:

Gerhard Berger, der der Mannschaft eine große Stütze gewesen ist, da er wieder mit einigen Glanzparaden Schlimmeres verhindern konnte.

 




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