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Newroz vs. FC Lokomotive Hörndlwald 1:1 (1:0)

Newroz vs. FC Lokomotive Hörndlwald 1:1 (1:0)

Tor: Fischer (87.)

Assist: Berger

Verwarnungen: Wochenalt (52., gelb), Brabetz (52., gelb), Fischer (87., gelb)

Aufstellung: Ambrosi, Berger, Beurle, Brabetz, Christ (46. Wochenalt), Elmani (75. Fischer) , Jonke (46. Fangl), Korinek, Past, Schüller, Stacke

Im dritten Spiel der Rückrunde traf die Lok auswärts auf dem Leopoldauerplatz auf den Tabellenzweiten Newroz. Nach der Hinrunde, als sich die Lok mit 6:0 geschlagen geben musste, wusste man, mit wem man es hier zu tun hatte. Einer spielstarken und gut eingespielten Truppe, die immer auf Sieg spielt. Nicht umsonst stand Newroz vor diesem Spiel auf Platz 2 der Tabelle.

Trainer Fischer stellte dementsprechend defensiv auf und gab die Devise aus, zu mauern und auf etwaige Konter zu lauern. Im Tor spielte Gerhard Berger, als (fast) neuer, aber mittlerweile schon altbewährter Libero Alexander Past, Hermann Beurle und Jan Ambrosi an den Außendeckerpositionen, vor ihnen Alexander Brabetz als einziger Vorstopper, im Mittelfeld eine Viererkette mit Michael Schüller, Richard Christ, Alexander Korinek und Isa Elmani sowie im Sturm Stefan Jonke.

Das Spiel begann wie erwartet. Newroz übernahm von der ersten Minute das Kommando und warf alles nach vorne, um Boden auf den Tabellenführer FC Blues gut zu machen. Die Lok hielt wacker dagegen und schirmte die Newroz-Stürmer gut ab, so dass diese zu keinen wirklichen Chancen kamen. Das Spiel nach vorne war in Ansätzen vorhanden. Keine unnötigen weiten Abschläge schwächten den Spielfluss der Lok. Bis zum 16-er spielte die Lok sehr sicher. Das zentrale Mittelfeld kombinierte im Dreieck Richard Christ, Alexander Korinek und Benedict Stacke flüssig und zügig. Einmalberührungen in Kombination mit Doppelpässen erfreuten Auge und Herz der Zuschauer. Doch es konnten keine gefährlichen Torchancen herausgespielt werden. In der 17. Minute wurde Newroz knapp außerhalb des Strafraums auf der rechten Seite ein Freistoß zugesprochen. Abbas Alan trat an und versuchte den Ball in den Fünfer zu flanken. Der Pass riss ihm jedoch ab und senkte sich über den verdutzten Gerhard Berger in das Tor. Die Lok war ein wenig fassungslos. Schon wieder, wie im letzten Spiel gegen Blue Stars Wördern, gingen die Gegner durch ein absolut glückliches Tor in Führung. Sie steckte jedoch nicht auf und konnte diesen Rückschlag schnell verarbeiten. Bis zur Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei Newroz mehr Spielanteile zu verzeichnen hatte.

Nach der Pause kam Norbert Fangl für Stefan Jonke und Andreas Wochenalt für Richard Christ. Die Lok wurde aggressiver, da sie spürte, dass in diesem Spiel noch alles möglich war. Newroz versuchte, die Führung auszubauen und griff von allen Seiten an. Die Lok stand jedoch sehr gut. Alexander Past teilte seine Vorder- und Nebenleute lautstark ein, Alexander Brabetz fungierte als Verbindungsglied zwischen Verteidigung und Mittelfeld und verteilte die Bälle an das Mittelfeld weiter, welches den nun in den Sturm gewechselten Benedict Stacke mit Pässen zu versorgen trachtete. Mit zunehmender Dauer gelang das auch. Nach einem Eckball stieg Norbert Fangl am höchsten und konnte mit einem schönen Kopfball für Unruhe in der Newroz Verteidigung sorgen. Aber auch Newroz tat weiterhin viel fürs Spiel und zwei, drei gefährliche Schüsse konnten nur dank der Glanzparaden von Gerhard Berger pariert werden. In der 87. Minute blickte dieser dann kurz auf, sah Matthias Fischer, der gerade erst vor 12 Minuten für Isa Elmani eingewechselt worden war, und schickte ihn mit einem weiten Ausschuss auf die Reise. Matthias Fischer ließ den Ball aufkommen und überlief in Sprintermanier seinen Gegenspieler, übernahm den über den Verteidiger springenden Ball und hatte dann nur noch den herauseilenden Tormann von sich, den er herrlich überhob. 1:1. Der Torjubel der Lokler nach der langen Tordurststrecke war groß und nicht enden wollend. Zwei Minuten später eine fast spiegelgleiche Aktion. Ein weiter Pass über die Abwehr, Matthias Fischer startet wieder am schnellsten und wäre erneut alleine vor dem Tormann gestanden. Doch dieses Mal rettete das Abseits Newroz vor der Niederlage. Es blieb beim 1:1, in dem die Lok den sensationellen Achtungserfolg für sich verbuchen konnte, dem Tabellenzweiten ein Unentschieden abgetrotzt zu haben.

Fazit:

Eine tolle Mannschaftsleistung, wo jeder für jeden gespielt hatte, was auch darin zum Ausdruck kam, dass fast nicht gedribbelt wurde, sondern immer der nächste Mitspieler gesucht wurde. Dieses Rezept und die Erfüllung der taktischen Aufgaben führten zum Erfolg. Wenn die Lokler dies auch zukünftig beherzigen und umsetzen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die nächsten Punkte einstellen werden.

MoM:

Matthias Fischer, welcher der Lok mit seinem Traumtor den ersten Punkt der Rückrunde beschert hatte.




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