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FC Lokomotive Hörndlwald vs. Lokomotive Purkersdorf 1:3 (0:2)

FC Lokomotive Hörndlwald vs. Lokomotive Purkersdorf 1:3 (0:2)

Tor:  Ambrosi

Assistgeber: Fischer

Aufstellung: Ambrosi, Berger, Brabetz, Christ, Elmani, Fischer, Kinsky, Jonke, Korinek, Moza, Schramek, Sigmaier, Stacke 

Im zweiten Vorbereitungsspiel vor dem Beginn der Rückrunde traf die Lok daheim auf ihren Namensvetter Lok Purkersdorf, Die Lok trat in diesem Spiel mit einem starken 13-Mannkader an, was Trainer Fischer die Möglichkeit gab, an den Positionen zu experimentieren.Vor allem Richie Christ, der nach einem Jahr sein lange erhofftes Comeback feiern konnte, der heuer erstmals spielende Hans Georg Kinsky sowie der Neuerwerb Benedikt Stacke, der nun schon zweite deutsche Legionär in den Reihen der Lok, sollten rasch in die Mannschaft integriert werden.

Die Heimmannschaft war gut eingestellt und konnte von Anpfiff an mit den schön kombinierenden und sicher spielenden Purkersdorfern mithalten. Das Spiel war sehr ausgeglichen, da beide Mannschaften die Räume eng machten und ihre Deckungsaufgaben fehlerfrei erfüllten. Nach einer Anfangsphase, in der die Purkersdorfer mehr für das Spiel taten, gelang es der Lok nach einer Abwartephase zunehmend auch selber mehr zum Spiel beizutragen. Der Neuerwerb Benedikt Stacke konnte sich gut in die Mannschaft integrieren. Er dirigierte und koordinierte im Mittelfeld die Angriffe der Lok Offensive. Ihm zur Seite standen Jan Ambrosi und Alexander Moza, die über die Flügel das Spiel nach vorne forcierten. Doch die routinierten Purkersdorfer ließen sich nicht durch den erhöhten Druck der Lokler beeindrucken und spielten ihr Spiel unbeirrt weiter. Dies machte sich auch bezahlt. Nachdem Gerhard Berger einige Male die Lok vor dem ersten Gegentor bewahren konnte, war er dieses eine Mal chancenlos. 1:0 für die Purkersdorfer. Und Minuten später nach einem Corner von links konnte ein Stürmer sehr glücklich halb mit dem Rücken, halb mit dem Hals irgendwie den Ball in Richtung Tor lenken. Mit dem unverdienten 2:0 ging es dann auch in die Pause.

Nach der Pause versuchte die Lok Druck nach vorne zu machen, um das Spiel noch umzudrehen. Einige schöne Aktionen über Benedikt Stacke und Jan Ambrosi konnten aber nicht zum erhofften Anschlusstreffer führen. Aber die Lok gab nicht auf, kombinierte sehr schön und flüssig, hielt den Ball sicher in der Mannschaft. Die Motivation und der Wille zu gewinnen waren vorhanden. Und nach unzähligen Versuchen den Anschlusstreffer zu erzielen, führten diese Bemühungen auch zu einem Teilerfolg. Nach einer zügigen Aktion über die Mitte gab Matthias Fischer den Ball an Jan Ambrosi weiter, der im Strafraum lauernd nicht lange zögerte und auf 1:2 verkürzte. Das Tor machte Lust auf weitere. Die Lok drückte, rackerte und wollte um jeden Preis den Ausgleich. Die Purkersdorfer ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und hielten dagegen. Minuten später gelang ihnen das vorentscheidende 3:1, was auch gleichzeitig der Endstand des Spieles war.

Fazit: Ein wirklich gelungenes Vorbereitungsspiel, in dem (fast) alle Ziele umgesetzt werden konnten. Christ (Vorstopper), Stacke (offensives, zentrales Mittelfeld) und Kinsky (Deckel und Mittelfeld) fügten sich sehr gut in die Mannschaft ein und bewiesen, dass sie eine Verstärkung für die Lok sind. Die Mannschaft selber zeigte viel Willen und kombinierte über weite Phasen des Spieles sehr gut miteinander. Ungewohnt wenige Dribblings und ein teamorientiertes Auftreten geben Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückrunde. Negativ war jedoch wieder ein Mal die Chancenauswertung. Die Kaltschnäuzigkeit der Purkersdorfer vor dem Tor, die ihre Chancen optimal verwerteten, fehlte der Lok, die unzählige Chancen hatte, diese aber nicht in Tore ummünzen konnte.

MoM:

Benedikt Stacke, der umsichtig und mitspielerfreundlich agierte. Er konnte viele Akzente setzen, dribbelte sicher und konnte mit einigen schönen Pässen für Unruhe in den Reihen der Purkersdorfer sorgen. Sigi Sigmaier, weil er als Deckel hervorragend stand, an ihm praktisch kein Vorbeikommen war und er auch in der Vorwärtsbewegung die Bälle zielgenau weitergab.




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