Dynamo
Deluxe vs. FC Lokomotive Hörndlwald 2:0 (1:0)
Aufstellung:
Berger – Beurle, Kinsky
Schramek, Brabetz, Past, Rössler, Jonke, Christ, Mild, Schramek d.
Bruder
In
einem abwechslungsreichen Spiel hat die Lok in der ersten Halbzeit
physikalisch betrachtet Rückenwind, welcher aber nicht seinen
Niederschlag in (Lok-) Torerfolgen findet. Die Gastgeber gehen nach
einem Ballverlust der Lok in der gegnerischen Hälfte durch einen
Steilpass auf den bulligen Mittelstürmer mit 1:0 in Führung: die
Abwehr der Lok befand sich in der Vorwärtsbewegung, als das
offensive Mittelfeld den Ball an den Gegner verliert. Der Libero der
Gegner blickt auf und schickt, ohne lange zu Fackeln, den
Mittelstürmer in die Gasse Richtung Tor. Der herauseilende Gerhard
Berger ist chancenlos, als der Feind kaltschnäuzig den Ball vorbei
an ihm ins Tor schiebt (17. Spielminute).
Dynamo
Deluxe geht nun selbstsicher ans Werk und findet weitere gute
Einschussmöglichkeiten in Hälfte Eins vor, welche aber durch den
herausragenden Goalie der Lok vereitelt werden. Im Gegenzug werden
die Hörndlwalder nicht müde, auf den Ausgleich zu drängen.
Technisch brilliant nimmt sich Hansi Kinsky den Ball an der
Strafraumgrenze mit einer eleganten Drehung mit und schießt den Ball
an die Querlatte. Die gegnerische Abwehr war düpiert, der Tormann
wäre bei diesem Schuss chancenlos gewesen! Mit einer nicht
unverdienten Führung für die Gastgeber geht es in die
Halbzeitpause.
In
Hälfte Zwei kommt die Lok trotz Gegenwind enorm gut in Fahrt und
setzt den Gegner massiv unter Druck. Daraus entstehen viele
Torschüsse, aber im Endeffekt nichts Zählbares. Völlig unerwartet
geht Dynamo Deluxe in Minute 64 mit 2:0 in Führung. Dem Tor ging
erneut ein Abwehrfehler voran (zu kurzer Abschlag aus der eigenen
Hälfte, nach einem Querpass nimmt sich der Stürmer den Ball einmal
mit und schießt, unhaltbar für Gerhard Berger, ins linke Eck ein).
Die
Spieler der Lok kämpfen mutig gegen die drohende Niederlage an und
schießen weiter auf das Tor der Gegner. Nach einem Freistoss auf
Höhe der Mittellinie kommt der Ball punktgenau und hoch auf den
gegnerischen Sechzehner zu Richie Christ. Der Ball wird von ihm in
LeoMessi-Manier einmal mit der Brust mitgenommen und volley an die
Querlatte gedonnert! Dieser Schuss hat sich viel mehr verdient! In
der Folge kommt es zu weiteren Chancen hüben wie drüben, allerdings
bleibt es beim 2:0 für Dynamo Deluxe.
Fazit:
Alles
in allem eine kämpferisch starke Leistung der Lok mit technischen
Schmankerl, welche in einer unglücklichen Niederlage endeten!