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Argos United 09 vs. FC Lokomotive Hörndlwald 5:1 (2:0)

Argos United 09 vs. FC Lokomotive Hörndlwald 5:1 (2:0)

Tor: Fischer 63.)

Verwarnungen: Rössler (52., gelb)

Aufstellung: Berger - Past, Ambrosi (58. Elmani), Klasz (46. Schüller) - Sigmaier (53. Wochenalt), Brabetz - Höllrigl, Stacke, Zellmann - Fischer, Rössler

Die Lokomotive hatte in dieser Runde die junge Mannschaft FC Argos United zum Gegner. Mit einem großen 14-Mannkader konnte die Lok, wie immer in den letzten Spielen, aus dem Völlen schöpfen.

Die Heimmannschaft begann wie aus der Pistole geschossen. Von Anfang an spielten sie auf Angriff und drängten die Lokler tief in ihre eigene Hälfte. Die Lok, etwas verwundert über den konsequenten pausenlosen Offensivelan in den ersten Minuten, stand zwar gut, konnte jedoch in offensiver Hinsicht überhaupt keine Akzente setzen, da sie sich hauptsächlich auf defensive Aufgaben konzentrierte. Als sich die Lok immer weiter zurückzog, griffen die Ersatzspieler von außen ein und forderten lautstark das Aufrücken der Mannschaft in Richtung Mittellinie, um aus dem Defensivkessel auszubrechen. Dies gelang Schritt für Schritt immer besser, bis sich das Spiel umdrehte. Von nun an sah man eine offensiv positionierte Lok, während Argos in die eigene Hälfte zurückgedrängt wurde. Die Lokler gerieten in einen regelrechten Spielrausch und spielten Chance um Chance heraus. Einmal stand Benedict Stacke nach einer sehr schön herausgespielten Aktion ganz alleine vor dem Tormann, verschoss jedoch. Gleich danach schlugen fast im Minutentakt Andreas Höllrigl, Matthias Fischer, Lukas Rössler zu. Doch jedes Mal vergebens. Der Ball fand einfach nicht den Weg ins Tor. Und wieder einmal bewahrheitete sich die alte Fußballregel „Die Tore, die man nicht schießt, ...“. In der 35. Minute gelang Argos nach einem Befreiungsschlag das 1:0 und wenig später, kurz vor dem Pausenpfiff, das 2:0.

Nach der Pause wechselte FC Argos gleich drei Spieler ein, die ihrem Spiel einen neuen Schwung verliehen. Mit dem 2:0 Polster im Rücken spielten sie frei auf und erhöhten schon in der 47. Minute auf 3:0. Die Lok war durch das schnelle Tor nach Wiederbeginn geschockt und konnte nach den kraftraubenden, aber ergebnislosen Angriffen in der ersten Hälfte weder physisch noch psychisch zusetzen. In der Folge hatte FC Argos die Lok fest im Griff und kontrollierte das Spiel fast nach Belieben. Trotz der 3:0 Führung ruhten sie sich nicht auf derselben aus und griffen weiterhin an. Dies machte sich auch bezahlt. In der 57. Minute erhöhten sie auf 4:0. Nach einem der seltenen Entlastungsangriffe der Lok in der zweiten Hälfte gelang Matthias nach einer schönen Eckballflanke per Kopf das 1:4. Das Tor hatte jedoch nur einen rein kosmetischen Effekt. Der Vorsprung war einfach zu groß, um ihn in den verbleibenden 30 Minuten noch zu egalisieren. In der vorletzten Minute wurde Argos noch ein Elfmeter zugesprochen, der von Haselböck sicher zum Endstand von 5:1 verwertet wurde.

Fazit:

Eine sehr gute erste Hälfte, in der die Lok nach anfänglichen Startschwierigkeiten auf Hochtouren spielte. So viele Chancen, wie in dieser Phase, hatte man in der ganzen bisherigen Rückrunde zusammen genommen nicht gehabt. Doch die große Abschlussschwäche führte dazu, dass man nicht einmal ein Tor schießen konnte. In der zweiten Hälfte war die Lok zu ausgelaugt, um das Spiel noch umdrehen zu können, so dass Argos als verdienter Sieger vom Platz ging.

MoM:

Alexander Past. Trotz der hohen Niederlage kann man ihm als Libero absolut keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil. Wie immer ein Turm in der Schlacht, den nichts zum Wanken bringen kann. Selbst die große Anzahl der Gegentore konnte ihm psychisch praktisch nichts anhaben. Er ließ den Kopf nicht hängen, kämpfte weiter und motivierte seine Mitspieler. Das hat Vorbildcharakter.




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