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Torpedo Lainz vs. FC Lokomotive Hörndlwald 6:2 (4:1)

Torpedo Lainz vs. FC Lokomotive Hörndlwald 6:2 (4:1)


Tore: Moza (41.), Kinsky (85.)

Assists: 2x Stacke

Verwarnungen: Ambrosi (28. gelb), Schüller (87. gelb)

Aufstellung: Berger - Past, Ambrosi (55. Sigmaier), Klasz - Schüller, Korinek - Moza, Christ (55. Kühberger), Zellmann - Stacke - Kinsky

Am Sonntag, den 15.5.2011 fand sich keine schlechte Auswahl der LOK DSG zum vorletzten Meisterschaftsspiel auswärts bei der DSG Torpedo Lainz ein, um an die durchwegs sehr positive Leistung gegen Celtic Salmannsdorf (3:2 Heimsieg) anzuschließen bzw. diese zu bestätigen.

Kurz gesagt: Es ist wieder einmal nicht gelungen:

Die Lok-Aufstellung war ähnlich zum Celtic-Spiel, nur der erkrankte Beuerle wurde durch Ambrosi ersetzt, statt Höllrigl lief Kinsky auf und Brabetz wurde durch Christ in der Startaufstellung ersetzt. Korinek und Schüller bildeten das defensive Mittelfeld vor Libero Past und den Außendeckeln Klasz und Ambrosi. In der Offensive versuchten Stacke, Moza, Zellmann und Kinsky Akzente zu setzen.

Der Beginn des Spiels war vonseiten der Lok wieder einmal sehr zerfahren, relativ konzeptlos, zu hektisch und man verabsäumte es einmal mehr, ordentlich und mit gesunder Härte in die Zweikämpfe zu gehen. Torpedo Lainz zogen ein ganz gutes Offensivspiel auf – vor allem über die rechte Seite, wo sie mit zwei sehr schnellen und wendigen Spielern besetzt waren. Ebendiese zwei Spieler sorgten auch für die ersten Tore: Nach einem Lochpaß startete die starke Nummer 11 von Lainz in die Tiefe, wo Schüller den Paß nicht mehr abfangen konnte und der Lainzer verwertete den Paß trocken (1:0, 18. Min.). Nur sieben Minuten später war Klasz bei einer Flanke der Lainzer unaufmerksam und die Nummer 11 der Lainzer konnte ungehindert zum 2:0 einköpfeln (25. Min.). Die Lok versuchte danach mehr Schub nach vorne zu bekommen und vielleicht zum Anschlusstreffer zu kommen, was vorerst nicht gelang. Zuerst folgte noch eine gelbe Karte für Ambrosi, der einen der schnellen Lainzer am „flügelflitzen“ hindern wollte, danach 2 weitere unnötige Bummerln innerhalb von 2 Minuten (Berger sprang ein Querpaß durch die Hände auf sein Bein und weiter ins eigene Tor, nach einem Rückpaß vertribbelte er sich und ein energischer Stürmer der Lainzer luxte ihm den Ball ab und schoss ein, 0:3 bzw. 0:4, 30./31 Min.).

Damit war die Partie eigentlich wieder gegessen. Daran änderte auch das Aufbäumen der Lok kurz vor der Pause nichts mehr. Nach dem 0:4 funktionierte das Offensivspiel der Lok wieder besser aufgrund erhöhter Aggressivität in den Zweikämpfen und gelungener Spielzüge in die Spitze. Nach 2 vergebenen Chancen nützte Moza dann doch eine Gelegenheit und knallte den Ball unter die Latte (1:4, 41. Min.). So konnte die Lok nach stärkeren 10 Minuten doch wieder etwas positiver in die Pause gehen.

Am Beginn der 2. Halbzeit tauschten die Lainzer 2 Spieler, ebenso die Lok (Kühberger für Christ und Sigmaier für Ambrosi) nach ca 10 Minuten, in denen sich beide Mannschaften neutralisierten und es keine nennenswerten Vorkommnisse gab. Dann allerdings passierte leider wieder eine Unachtsamkeit der Lok: Nach einem Eckball der Lok wurde der Ball abgeblockt und durch einen schnellen hohen Pass weit in die Spitze gespielt. Der, wie schon ein paar mal erwähnt, sehr schnelle Stürmer der Lainzer konnte weder vom nacheilenden Schüller eingeholt noch vom an der Linie „klebenden“ Berger am erfolgreichen Torschuss gehindert werden (5:1, 55.Min.).

Wäre das nicht schon Bestrafung genug, verdrehte sich kurz danach Kinsky in einem Zweikampf das Knie und musste vom Feld. Hansi, ALLES GUTE an dieser Stelle und gute Besserung! Da die Lok schon ihre 2 Wechselspieler getauscht hatte, musste sie mit 10 Mann über die Runden kommen.

Hier muss erwähnt werden, dass man angesichts der aussichtslosen Situation, den Rückstand noch aufzuholen und mit einem Mann weniger, trotzdem nicht aufgab und eine kämpferisch solide Leistung bot, ohne aber wirklich Gefahr zu erzeugen. Da hatte es die Offensivabteilung rund um Stacke auch sehr schwer, meist allein auf weiter Flur, weil sich die Lok-Hintermannschaft aufs verteidigen beschränkte, was man ihr nicht verübeln sollte, da eine weitere zweistellige Niederlage zuviel des schlimmen gewesen wäre. So stand die Lok hinten ziemlich sicher und ließen keine Hochkaräter der Lainzer mehr zu. Nach vorne gelang erst in der 85. Minute, nach guter Vorarbeit von Stacke, Kinsky mit einem gezielten Flachschuss von der Strafraumgrenze das 2:5. Doch noch ein offensives Ausrufezeichen!

Und auch hier wussten die Lainzer zu antworten: Aus großer Entfernung, geschätzte 25 m, setzte die Nummer 5 der Lainzer mit einem gezielten Fernschuss ins Kreuzeck den Schlusspunkt in diesem, wieder einmal unerfreulichen Spiel der Lok DSG (6:2, 88. Min.).

Fazit:

Torpedo Lainz war an diesem Tag eindeutig die cleverere bzw. bessere Mannschaft. Die Lok hat wieder einmal die erste halbe Stunde komplett verschlafen und ist nicht in die Zweikämpfe gekommen und viel zu weit weg vom Mann gestanden. Das übliche Problem. Das sollten wir nicht so hinnehmen, sondern gezielt dran arbeiten, dass das bis zur nächsten Saison besser wird. Wenn man nach 30 Minuten 0:4 zurückliegt, gewinnt man keine Spiele. Noch dazu nach haarsträubenden Eigenfehlern. Wir machen den Gegnern einfach zu viele Geschenke. Das Spiel wurde in den ersten 30 Minuten verloren. Danach wurde es wieder besser und man kann auf die kämpferische Leistung der zweiten Halbzeit in Unterzahl und die offensiv starken letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit positiv zurückblicken.

Der Abstieg ist nun fix. Wenn der Stamm, der sich nun in den letzten Spielen herausgebildet hat, zusammenbleibt und sich immer mehr einspielt, kann man positiv und mit Freude auf die kommende Saison blicken, in der uns vielleicht die eine oder andere Mannschaft mehr begegnet, die die Lok vielleicht auch an nicht herausragenden Tagen schlagen kann.

Und abschließend muss noch gesagt werden: Im letzten Heimspiel der Saison geben wir noch einmal richtig Gas und holen uns zum Abschluß noch einmal 3 Punkte und eine kräftige Portion Motivation für das nächste Jahr!

Gemma LOK!

MoM: Gibt es für mich keinen in diesem Spiel. Keiner konnte sich besonders positiv herausstreichen. Deswegen ernenne ich hier Hans Georg Kinsky, der sich offensichtlich leider (schwer?) verletzte, zum Man of the Match: Im Namen der Lok Familie wünschen wir dir alles Gute und eine schnelle Heilung!  




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