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Lokomotive Landstraße vs. FC Lokomotive Hörndlwald 7:1 (2:1)

Lokomotive Landstraßevs. FC Lokomotive Hörndlwald 7:1 (2:1)

Tor: Fischer (13.)

Assist: Klasz

Verwarnungen: Fischer (38., gelb), Jonke (68., gelb)

Aufstellung:  Berger – Pötsch, Possanner, Klasz – Schüller, Rössler, Mild (55. Jonke), Elmani (65. Wochenalt), Schramek, Beurle – Fischer


Die LOK traf mit 13 Spielern auf dem Stawplatz im Prater ein. Gegner war dieses Mal die junge Truppe des Namensvetters Lok Landstraße.

In den ersten Minuten entwickelte sich auf Grund des kleines Platzes ein temporeiches Spiel mit leichten Vorteilen für den Gastgeber, der von Anfang an offensiv orientiert war. Das Pressing machte es der LOK schwer, das Spiel in den Griff zu bekommen und organisiert von hinten herauszuspielen. Dennoch stand die um Michi P. organisierte Abwehr sehr gut und ließ keine Chancen zu. In der Offensive bemühte man sich, das Spiel nach vorne anzutreiben. Nach einem Foul trat Joe, der sich immer mehr zum Flankengott der LOK mausert, zum Freistoß an. Gefühlvoll brachte er die Flanke hoch über die Köpfe der gegnerischen Abwehr in den Strafraum hinein. Fisch schaltete am schnellsten, überlief die Abwehr und bezwang den herauslaufenden Tormann mit einem gefühlvollen Heber. Hoffnung machte sich breit, dass die schnelle Führung in der 13. Minute nun mehr Organisation in das Spiel der LOK bringen würde. Doch dem war nicht so. Die Landstraßler zeigten sich unbeeindruckt und stürmten weiter. In der 25. Minute erzielten sie den verdienten Ausgleichstreffer. Weiterhin hielten sie das Heft in der Hand. Der LOK gelang es nicht, das Spiel in den Griff zu bekommen. Die Gegner attackierten früh und schnell, so dass wenig Zeit für einen geordneten Spielaufbau blieb. In der Folge kam es zu vielen ziellosen Abschläge in die Offensive, die keinen Abnehmer fanden und zu erneuten Angriffsversuchen der Lok Landstraße führten. Kurz vor der Pause erhöhten sie auf 2:1.

Nach der Pause hatte man noch Hoffnung, das Spiel umdrehen zu können, da trotz einer mäßigen ersten Hälfte unsererseits der Gegner keineswegs so überlegen erschien. Doch diese Hoffnung war trügerisch. Kaum waren 5 Minuten gespielt erhöhte Lok Landstraße auf 3:1. Mit zunehmender Dauer der 2 . Hälfte ging es nun spielerisch und in zweikampftechnischer Hinsicht immer mehr bergab. Die Lokler waren zunehmend verunsichert und trauten sich nichts mehr zu. Unnötige Abspielfehler schlichen sich ein, Pässe auf 5 Meter kamen beim Mitspieler nicht an, einige hundertprozentige Chancen wurden vergeben. Einziger Lichtblick in der Offensive war ein Lattenschuss von Joe. Ansonsten stand man auf verlorenem Posten, attackierte zu halbherzig und ließ den Gegnern zu viel Platz, den diese weidlich ausnützten. Im fast fünfminütlichen Takt konnten sie Tor um Tor schießen, bis sie schließlich mit einem 7:1 Endstand als klarer Sieger vom Platz gingen.

Fazit:

Eine mäßige erste Hälfte, in der man durch Kampf und Laufbereitschaft die spielerischen Mängel kompensieren konnte und durchaus noch mitgehalten hatte. Die zweite Hälfte war von mangelnder Zweikampfbereitschaft und vielen Fehlpasses gekennzeichnet. Dies gilt es in den nächsten Spielen wieder abzustellen, um wieder eine LOK zu sehen, wie man sie aus der 1. Runde kennt.

Man of the Match:

Gerhard Berger, der mit gewohnt tollen Paraden und vollem Einsatzwillen eine höhere Niederlage verhindert hatte




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