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FC Lokomotive Hörndlwald vs. Torpedo Lainz 2:3 (0:1)

FC Lokomotive Hörndlwald vs. Torpedo Lainz 2:3 (0:1)

Tore:  Beurle, Höllriegl

Assistgeber: Past, Beurle

Aufstellung: Berger, Pötsch, Possanner, Fessl, Korinek, Mild, Elmani, Schüller (46. Past), – Höllrigl, Beurle, Rössler

Im vorletzten Spiel der Hinrunde war Torpedo Lainz der Gegner auf der Eibesbrunnergasse. Motiviert nach dem letzten Remis gegen Celtic nahm man sich dieses Mal viel vor. Die Devise lautete: offensiv stehen, den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen lassen und selber das Spiel in die Hand nehmen.

Die junge Mannschaft Torpedo Lainz begann sehr aggressiv und lauffreudig. Die Torpedos gingen praktisch bei jedem Angriff nach dem selben Schema vor: sie spielten hohe Flanken über Freund und Feind hinweg und versuchten über ihre pfeilschnellen Stürmer zum Erfolg zu kommen. Dies gelang ihnen einige Male sehr gut. Sie scheiterten aber entweder an ihrer fehlenden Kaltschnäuzigkeit oder fanden in Gerhard Berger ihren Meister. Die LOK erfing sich nach den ersten rollenden Angriffen, stand besser und stellte sich zunehmend besser auf den Gegner ein. Gerade jedoch als die LOK einen der seltenen Angriffe aufbaute, kam es zu einer folgenschweren Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Alex Korinek wurde, als er in die gegnerische Hälfte vorstieß, klar gefoult. Der Pfiff blieb jedoch aus. Im schnellen Gegenkonter erzielte Torpedo in der letzten Minute der 1. Hälfte das 1:0. Dies war auch der Pausenstand.

In der zweiten Hälfte kam Alexander Past statt Michi Schüller, der einen frischen Wind auf der rechten Seite brachte. Die LOK gab nicht auf. Im Gegenteil: mit Aggressivität und viel Kampf kam sie ins Spiel hinein. Wenn auch Torpedo weiterhin zu Chancen kam, übernahm LOK von Minute zu Minute das Kommando am Platz. Der Wille, das Spiel noch umzudrehen, wurde in der Folge belohnt. Nach einer Flanke von Isa Elmani auf den über rechts voreilenden Alexander Past nahm sich dieser den Ball mit, stieß in den Strafraum vor und passte punktgenau auf den in der Mitte stehenden Hermann Beurle. Er schaute kurz auf und verwertete den Stanglpass mit einem flachen, präzisen Schuss zum Ausgleich. Die LOK freute sich über den verdienten Ausgleich und erhöhte den Druck. Doch dann, ähnlich wie in der 1. Hälfte, kam es wieder zu einem folgenschweren Fehlpfiff. Ein Torpedo-Stürmer wird knapp, aber klar außerhalb des Strafraumes gefoult und der Schiri zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Zornige Proteste brachten der LOK nichts ein als eine gelbe Karte für Gerhard Berger. Der Elfer selber war reine Formsache. Die LOK zeigte aber Charakter und verarbeitete ihre Wut konstruktiv. Man konzentrierte sich sofort wieder auf das Spiel und schon im Gegenzug kam es zum Ausgleich beziehungsweise zum Tor des (bisherigen) Jahres für die LOK: Hermann Beurle schickte Andreas Höllrigl mit einem schönen Pass Richtung gegnerischen Strafraum, dieser legte sich den Ball am 16-er kurz zurecht und zog mit voller Wucht durch. Der Tormann war gegen diese Bombe, die im rechten Kreuzeck einschlug, völlig chancenlos. 2:2. Die Freude war groß. In der Folge kam es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Beide Teams wollten den Sieg. Nach einem missglückten, flach abgespielten Abstoß konnten die Torpedos den Ball erkämpfen und konnten 7 Minuten vor dem Schlusspfiff noch das Siegestor erzielen.

Fazit:

Die LOK hatte sowohl Glück als auch Pech. Glück, weil die Torpedos vor allem in der 1. Hälfte zahlreiche Torchancen ausließen. Pech, weil 2 Tore das Resultat von klaren Schiedsrichterfehlentscheidungen gewesen sind. Die Spieler haben sehr beherzt und selbstbewusst gekämpft, aggressiv gespielt und viele Zweikämpfe für sich entscheiden können. In dieser Hinsicht wurde der Aufwärtstrend, der seit 2 Spielen bemerkbar ist, voll bestätigt.

MoM:

Hermann Beurle für sein Tor und seinen Assist und Andreas Höllrigl für den wunderschönen Ausgleichstreffer zum 2:2.




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