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FC Lokomotive Hörndlwald vs. Lokomotive Landstraße 0:3 (0:0)

FC Lokomotive Hörndlwald-FC Lokomotive Landstraße 0:3 (0:0)

Aufstellung: Ambrosi, Berger, Brabetz, Christ (45. Höllrigl), Elmani (75. Wochenalt), Jonke (45. Fischer), Korinek, Past, Stacke, Schüller (65. Kinsky), Zellmann

Verwarnungen: Wochenalt (gelb, 82.)

Dieses Mal kam es beim Heimspiel auf der Eibesbrunnergasse zum Duell mit dem Namensvetter FC Lokomotive Landstraße. Beide Mannschaften konnten auf einen großen Kader zurückgreifen. Die Heimmannschaft trat gleich mit 15 Spielern an, die Gäste mit 14.

Nach dem Anpfiff ging es gleich zur Sache. Die jungen Gäste versuchten von Anfang an, das Spiel in die Hand zu nehmen, um den Aufwärtstrend der Rückrunde (2 Siege und 1 Niederlage) fortzusetzen. Dementsprechend offensivorientiert griffen sie über die schnellen Mittelfeldspieler hauptsächlich über die Flügel an. Die Lok konnte sich jedoch rasch auf das Flügelspiel der Gegner einstellen und schloss die Räume und damit die gegnerischen Gestaltungsmöglichkeiten geschickt ein. Alexander Past dirigierte seine Vorderleute mit klaren Stellungs- und Deckungsaufgaben, so dass die Lokomotive Landstraße kein Rezept fand, die Defensivmauer der Heimmannschaft ernsthaft zu durchbrechen. In offensiver Hinsicht war die Lok im Vergleich zu den Landstraßlern jedoch im Hintertreffen. Zu selten gelangen koordinierte und zügige Angriffe. Die meisten Versuche endeten oft nach der Mittellinie mit hohen und ungenauen Pässen in die leere Tiefe. In der Pause stand es daher folgerichtig weiterhin 0:0.

Nach der Pause wechselte die Lok. Andreas Höllrigl kam für Richard Christ, Matthias Fischer für Stefan Jonke. Zum Leidwesen der Lokler wurde der Gegenwind nach Anpfiff immer stärker. Die Gäste setzten ihr Spiel der 1. Hälfte ungeändert fort. Sie versuchten weiterhin ihr Glück über die Flügel zu erreichen. In der 47. Minute konnte Gerhard Berger nach einem leichten, ungefährlichen Schuß den Ball problemlos unter Kontrolle bringen. Doch dann entwickelte sich folgendes Missgeschick. Ihm rutschte der Ball, den er schon mit beiden Händen hielt, plötzlich aus der Hand und ein Landstraßler ließ sich dieses Geschenk nicht zwei Mal auf dem Silbertablett servieren. Er staubte aus geringer Entfernung ab. Damit hieß es 1:0 für die Gäste. Danach entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften ein offener Schlagabtausch. Die Lok wurde offensiver und konnte einige Chancen herausspielen, ohne die Gäste jedoch ernsthaft gefährden zu können. In der 65. Minute hatten die Gäste einen Eckball von rechts. Alle warteten auf die Flanke, die sich selbst zur Verwunderung des zum Eckball angetretenen Spielers mithilfe des Windes in einen halben Schuss verwandelte und direkt über den chancenlosen Gerhard Berger hinweg im hinteren Kreuzeck landete. Die Situation schien wie verhext. 2:0, ohne dass eines der beiden Tore aus dem Spiel heraus erzielt wurde. Die Lok warf in den letzen 25 Minuten fast alles nach vorne. Die dadurch enstandenen Räume nützten die Landstraßler wiederholt für einige Konter. Einer von diesen wurde erfolgreich abgeschlossen. Nach einem schnell gespielten Angriff über rechts und einem Stanglpass zur Mitte erhöhten sie kurz vor dem Schlusspfiff auf 3:0. Mit diesem Stand endete das Spiel auch nach 90 Minuten.

Fazit:

Zwei unglückliche Tore, die die Vorentscheidung brachten und eine in offensiver Hinsicht zu wenig zusammenspielende Lok, die es zu oft mit hohen, planlosen Pässen nach vorne probierte, führten zu dem 3:0 Sieg der Gäste.

MoM:

Jan Ambrosi. Er lief unaufhörlich von hinten nach vorne und wieder retour und hatte mit seiner kämpferisch vorbildhaften Einstellung seinen Gegenspieler stets fest im Griff.




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